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Das Rennradhotel Mohrenwirt im Kante-Check!

by Daniel

Kante ist gelernter Koch und kennt sich berufsbedingt seit seinem 16. Lebensjahr – was schon furchtbar lange her ist – sehr gut in der Hotellerie & Gastronomie aus. In dieser Kolumne spricht er über seine Erfahrungen aus dem Rennrad- und Triathlonhotel Mohrenwirt am Fuschlsee.

Kante Kowalskyie

Von Kante Kowalskyie

Der Mohrenwirt in Fuschl am See.

Ein Reisebericht von Kante Kowalskyie aka. der Hoteltester, aka. der sportliche Koch, aka. „der kennt sich aus in der Hotellerie.“

Wenn einer eine Reise tut… So oder so ähnlich geht es doch immer los. 

Man freut sich wochenlang auf die Auszeit vom Alltag und dann kommt der Tag X. 

Man hofft oder erwartet, dass die Location so ist, wie im Internet beschrieben und dass man sich vor Ort weder ärgern noch um irgendetwas kümmern muss und natürlich, dass das Essen auch schmeckt. 

Die Anreise ist ja meistens das was einem am meisten stresst oder Spaß macht.

Anreise zum Mohrenwirt

In meinem Fall war die Anreise von München nach Fuschl am See in Sachen Verkehr ganz in Ordnung, die Autobahn frei und auch die letzten Kilometer waren mit wunderschönem Panorama und bestem Wetter eine Freude. 

Angekommen am Rennrad-und Triathlonhotel Mohrenwirt war die Sache mit dem Parkplatz ein wenig herausfordernd. 

Es ist ein wenig eng in Fuschl, aber mit ein wenig rangieren, kriegst Du Deine Kiste da schon rein. Das sag ich übrigens auch zu meiner Freundin, wenn sie mit ihrer Jeans kämpft.

Der Empfang an der Rezeption war herzlich und man spürt direkt die familiäre und entspannte Atmosphäre, die sich den ganzen Aufenthalt über so fortsetzen sollte. 

Jakob, ein Berg von einem Mann

Auf einmal streckt sich eine große Männerhand über den Tresen und begrüßt mich mit einem kräftigen Händedruck: 

„Ich bin der Jakob. Herzlich willkommen bei uns.“ 

Der Chef, eine große Triathlonmaschine wie sie im Buche steht, mit einem breiten Lächeln und einem großen Herz für Tiere, insbesondere für Hunde ist zwischen seinem Training, seinen Wettkämpfen in seinem Haus, omnipräsent und hat für jeden Gast immer ein paar nette Worte. 

Jakob Schmidlechner
Jakob Schmidlechner

Mein Zimmer ist super sauber, das Bad neu, der Blick geht auf ein paar Bergwipfel und den Garten des Hotels, in dem am Abend gegrillt wird. 

Es rauscht ein Bach im Hintergrund – fast schon zu schön für mich. 

Aber der Frau gefällt es… Na dann…

Nettes Detail im Zimmer: Helmhalterköpfe die einen in Neongrün wie seelenlose Mitbewohner anstarren. 

Ich mag sowas. Nützlich und spooky. 

E-Bike für die Freundin im Mohrenwirt

Da ich mit Frau (die ist eher eine Gymnastikmaschine) angereist bin und wir natürlich zusammenfahren wollen (also zumindest 50% von uns wollen das) haben wir im Vorfeld ein E-Bike für sie gebucht. 

Das holen wir direkt im hauseigenen Radverleih ab. 

Der Mitarbeiter im Verleih ist ein lustiger Asiate mit jeder Menge Materialwissen und einem Auge für´s  Detail.

Mohrenwirt Rennradhotel
Mechaniker Carol – immer gute Laune

Der am Hotel angeschlossene Fahrradraum ist videoüberwacht, es gibt einzelne Haken zum Aufhängen und es ist Werkzeug und Putzmaterial vorhanden. 

Das E-Bike übernommen und ab auf die Straße. 

Die Gegend ist echt schön und ganz schön steil an manchen Stellen. Da gehen ein paar Höhenmeter. Nix für meine dicken Haxen. Kante muss ganz schön schnaufen in Österreich. Immer wieder Österreich. (Anm. v. Daniel: Was war nun eigentlich mit dem Kitzbüheler Horn??)

Toller Service für die Gäste: Vordefinierte Touren auf dem Garmin

Toller Service vom Hotel: 

Einen Garmin mit vorgefertigten Touren zum Nachfahren. An der Rezeption abholen, auf´s Rad und los geht das.

Als Ortsfremder ein echter Mehrwert.

Zurück von der Tour mit knapp 100 km und 1500 hm, geht es erstmal in den kleinen aber feinen und auch sehr sauberen Wellnessbereich. 

Dieser befindet sich im Dachgeschoß. 

Alles was man nach einem Tag Radlfahrn benötigt. 

Erst mit Spandex schwitzen und dann ohne. Mir gefällt beides ganz gut.

Sportleressen im Mohrenwirt

Nach der ganzen Schinderei und Schwitzerei braucht man was zu essen.

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Ab ins Restaurant.

Heute wird gegrillt im Garten. Der nächste Abend brachte ein mediterranes Buffet und am Sonntag tagsdrauf gab es ein 5-Gänge-Menü.

Wunderbarer Gastgarten hinterm Haus

Ein schöner Gastgarten, in dem man unter Bäumen mit freundlichem Service und leckerem gegrillten, den Tag wunderbar ausklingen lassen kann. 

Der Koch brutzelt Steaks und Würstchen und das Personal ist sehr aufmerksam und bringt mir ein Bier nach dem anderen. 

Nicht, dass ich es so gewollt hätte ;-) 

Genug für heute. Ab ins Bett. Der Bach in Verbindung mit ein paar Bierchen, rauscht einen in den Schlaf. 

Aber vorher noch die Radklamotten im Sackerl an der Rezeption abgeben und zwei Stunden später sind die selbigen frisch und duftend wieder vor der Tür. 

Würd‘ sagen, das läuft!

Am nächsten Morgen wartet das Frühstücksbuffet auf uns. Das Angebot ist vielfältig und es gibt alles, was das Herz begehrt. 

Mohrenwirt Rennradhotel
Eins der schönen, renovierten Zimmer

Sehr freundliche Mitarbeiter im ganzen Haus!

Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Freundlichkeit der Mitarbeiter. 

Jeder einzelne von ihnen ist zu jeder Zeit aufmerksam und auf eine herzliche Art zuvorkommend. 

Einer ist mir besonders aufgefallen: Miklos. 

Ein ungarischer Kellner bzw. der Serviceleiter. 

Ein Dienstleistungsprofi der alten Schule, wie man sie heute nur noch selten findet. 

Dieser Mann ist Gold wert und wenn ich wiederkomme, wovon ich ausgehe, möchte ich seinen Service wieder genießen. 

Köszönet Miklos. 

Noch sind wir nicht fertig, Freunde.

Ja echt! Privatstrand ist auch inkl.

Privatstrand? What? 

Die haben doch echt einen Strandabschnitt nur für die Hausgäste. 

Wie cool. 

Privatstrand
Privatstrand

Und man kann sich da SUP´s ausleihen. 

Für alle „ich fahr nur Rennradtypen“, das sind die Surfbretter, auf denen die Leute auf dem See wie venezianische Gondoliere herumstochern. 

Macht aber echt Spaß. Mal was für die Balance tun. 

Der See ist kühl und klar. Kann man morgens schon seine Bahnen ziehen. Und wer lieber in einem gechlorten Becken seine Bahnen zieht, auch dem wird geholfen. 

Im Fuschlseebad sind morgens Bahnen für die Hotelgäste reserviert. 

Toller Service. 

Fazit meines Aufenthalts im Mohrenwirt

Alles in allem würde ich sagen, dass der Mohrenwirt am Fuschlsee eine Reise wert ist und dass man bei Jakob und seinem Team eine sportliche und erholsame oder anstrengende Zeit haben kann. 

Die Details und der Fokus auf die Bedürfnisse von Sportlern machen die Location zu einem tollen Plätzchen für den Aktivurlaub oder das Trainingslager

Es muss nicht immer Mallorca sein. 

Und die Umweltbilanz ist auch eine bessere!

Fotos: Michael Kannacher, privat, Erwin Haiden, Rennradhotel Mohrenwirt

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