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Aus diesen Gründen macht das Training mit einem Powermeter deutlich mehr Sinn – Interview mit Ben Sharp (Stages Cycling)

by Daniel

[Anzeige] Gut drei Jahre nach meinen ersten Metern auf dem Rennrad, kann ich mir ein Training ohne Powermeter mittlerweile nicht mehr vorstellen. Nicht nur, dass das Training deutlich effizienter ist, es macht vor allem viel mehr Spaß, wenn man eine Entwicklung sieht. Ben Sharp, ehemaliger Nationaltrainer bei USA Cyling und aktueller Trainingsexperte bei Stages Cycling, gibt uns weitere sehr interessante Einblicke in das Thema wattgesteuertes Training.

Stages Powermeter

Bevor ich mit Ben über das Thema wattgesteuertes Training spreche, schaue ich nochmal kurz über meine eigene Entwicklung: Denn die ist bei genauerer Betrachtung durchaus amüsant. Hatte ich bis vor drei Jahren mit dem Radsport noch absolut gar nix am Hut – einzig die Schlachten von Jan Ullrich und Lance Armstrong verfolgte ich am TV –, kam ich beim Mallorca-Urlaub vor drei Jahren per Zufall aufs Rad. An sich ja eine tolle Sache, aber das sind ja schon ne Menge Freaks hier: Nicht nur diese engen Lycratrikots und –hosen, die überambitionierten Jungs rasieren sich ja auch noch alle die Haxn und haben zudem eine Ausrüstung am Start, als ob sie gleich die Tour de France fahren würden. Wahnsinn.

Aber mir gefiel das irgendwie, vor allem die Kombination, die den Radsport so ausmacht: wunderschöne Landschaft, rasante Geschwindigkeit und ein bisschen Competition mit den anderen Verrückten. Ich möchte das mal probieren – nur: Keep it simple. Ich bin ja kein Profi…

Im Anschluss an diesen Urlaub kaufte ich mir also mein erstes Rennrad – das Cube Agree – aber diesen ganzen Tech-Quatsch, den brauch ich nicht. Und die Beine rasieren? Sowieso nicht. Wir schrieben das Jahr 2013.

Wie das bei einer neuen Liebe eben so ist: Am Anfang ist erstmal alles wunderschön und geprägt von einer unendlichen Leichtigkeit. Mit Kante zusammen machte es mir einen Riesenspaß per „Mordsgeschwindigkeit“ in der Landschaft um München herum rumzuballern. So schnell war ich noch nie auf dem Fahrrad unterwegs. Welch Adrenalin. Dass dadurch auch noch überflüssiger Bauchspeck verbrannt wird, natürlich ein willkommener Nebeneffekt. Die ersten Radmarathons waren die Folge – und der Endura-Alpentraum der krönende Abschluss meiner ersten ambitiösen Rennradsaison.

Natürlich war ich zu diesem Zeitpunkt dem Rennradvirus längst unheilbar erlegen – quasi im Endstadium. Die logische Konsequenz war, dass Monat für Monat zahlreiche von mir auferlegten „Das würde ich doch nie tun“-Bastionen fielen wie die Dominosteine: So gab’s schnell den ersten Pulsmesser, den ich mir doch niiie kaufen wollte – hör doch lieber auf dein Herz, auch die Beinbehaarung wurde zumindest mal gestutzt und Lycrahosen braucht man schließlich mehr als nur eine, Überziehschuhe für etwas kältere Tage sowieso. Ich wurde einer dieser Rennrad-Freaks.

Als nächstes kam das effizientere Trainieren. Denn wenn ich schon so viele Stunden auf dem Sattel sitze, dann will ich auch das Maximum rausholen: Die Krönung meines eigenen Nerd-Daseins folgte: die Leistungsdiagnostik. Laktatmessungen kannte ich vorher nur von den Fußballprofis in der Saisonvorbereitung – und zwar aus dem Fernsehen.

Effizienteres Training dank Powermeter

Stages PowermeterWer nur mit Pulsmesser und Tacho fährt – so wie ich die ersten zwei Jahre –, dem fehlen irgendwann die stichhaltigen Vergleiche. Durchschnittsgeschwindigkeit und Puls reichen einfach nicht mehr aus. Rückenwind? Gegenwind? Gut oder schlecht geschlafen? Puls bei gleicher Leistung? Keine Ahnung…

Da muss doch mehr gehen! Da geht natürlich mehr.

Über die bekannten Fachmagazine – Tim Böhme und Björn Geesmann sei Dank – las ich immer wieder, wie effizient das Training mit einem Powermeter doch sei: Durch das zielgenauere Training lassen sich in gleicher Zeit deutlich bessere Trainingseffekte generieren. Da sind wir doch dabei…

Im letzten Sommer kaufte ich mir also meinen ersten Powermeter – einer von Stages. Damals noch für mein Cube-Rennrad mit Ultegra-Schaltgruppe. Und warum Stages? Weil es simpel gesprochen, das attraktivste Preis-Leistungsverhältnis für mich darstellte. Klar, SRM ist der Platzhirsch in dem Segment und die haben es auch erfunden, aber über 2.000€ wollte ich dann doch nicht für dieses Spielzeug berappen. Und wenn die Jungs vom Team Sky mit Stages Powermetern trainieren, und zudem haufenweise Rennen gewinnen, dann kann es so schlecht ja mal nicht sein, oder?

In diesem Jahr gab es erfreulicherweise ein Upgrade: Canyon stellte mir für diese Saison ein Canyon Aeroad CF SLX 9.0 mit Dura Ace Komponenten zur Verfügung – Stages netterweise den entsprechenden Powermeter.

Canyon-Aeroad-Stages-Powermeter

Canyon Aeroad mit Stages Powermeter (Dura Ace)

Für all diejenigen unter Euch, die sich noch unsicher sind, ob sie sich ein Powermeter anschaffen sollen – meine Eindrücke zu dem Thema im Folgenden…

Stages Powermeter im Langzeittest

Meine Erfahrungen in der Übersicht:

1) Simple Montage des Stages Powermeters

Die Montage des Stages Powermeters ist simpel: Einfach den linken Kurbelarm montieren, Kurbel einmal umdrehen, damit es aktiviert wird, Sensor ID im Garmin, Polar oder anderem Tacho eingeben, fertig.

2) Valide Leistungsdaten des Powermeters

Neben der simplen Montage, die nächste gute Neuigkeit: Die Leistungsdaten sind stichhaltig. Perfektes Beispiel dafür ist mein Trainingslager im Januar auf Lanzarote: Im Januar ergab sich bei meiner STAPS-Leistungsdiagnostik auf dem SRM-Ergometer (!!) eine Schwelle von 325 Watt – knapp zwei Wochenspäter, dieses Mal auf Lanzarote, betrug die Schwellenleistung per 20 Minuten FTP-Test mit meinem Stages Powermeter nahezu identische 322 Watt. Und das nach einer Woche Höhenmeter, Gegenwind und schlechter Straße in den Beinen. Passt also!

3) Motivierendes Training

Das Training mit einem Powermeter macht deutlich mehr Spaß! Im März/April diesen Jahres fuhr ich mal für ein paar Wochen ohne Powermeter – und ganz ehrlich: Nach ein paar Ausfahrten fing ich schnell an, mich zu langweilen. Ich sah keine Entwicklung. Keine Zahlen, kein Trainingserfolg, keine Verbesserung. Nur Puls ist ja schön und gut. Ich will aber sehen, wie sich der Puls in gewissen Leistungsregionen verhält. Ich will auch ein bisschen mit den Zahlen spielen. Sinkt mein Puls über die Zeit bei gleicher Intensität? Steigt er? Denn an der Stelle macht das Training doch erst richtig Spaß…

4) Bessere Pacingstrategie im Rennen

Deine aktuelle Leistungsfähigkeit lässt sich wunderbar anhand des Zusammenspiels Watt und Herzfrequenz vergleichen. Klar, am Anfang, wenn das Rennen losgeht, bist du nervös und voller Adrenalin, der Puls ist dann meist noch etwas höher – nach ein paar Kilometern aber, wenn sich das Feld beruhigt hat, relativiert sich der Puls meist schnell wieder. Jetzt kannst du wunderbar anhand der beiden Parameter ablesen, in welcher Verfassung du heute bist. Bei mir war dieser Vergleich beim diesjährigen Mondsee Radmarathon und dem Rund um Köln Rennen sehr interessant zu sehen. War Rund um Köln noch kurz vor Herzattacke, ging es beim Mondsee Radmarathon schon deutlich überlegter und letztendlich auch effizienter zur Sache. Macht einfach mehr Spaß.

Fazit: Meine Erfahrung mit dem Stages Powermeter

Das Wichtigste mal vorweg: Der Stages Powermeter funktioniert und ist in der Handhabe sehr, sehr simpel. Trotz der einseitigen Leistungsmessung sind die extrapolierten Gesamtleistungswerte (Watt) valide (siehe Lanzarote FTP-Test). Für meine Bedürfnisse ist der Stages Powermeter also perfekt: Eine vernünftige Leistungsmessung und Vergleichbarkeit der Leistungsdaten über einen längeren Zeitraum ist definitiv gegeben. Mir fällt kein einziger Nachteil ein, den ich hier runterschreiben könnte – außer vielleicht das Thema mit der einseitigen Messung, wobei das Gesamtergebnis ja wiederum passt…

Aber gut, zu dem Thema wollte ich einmal mit einem Profi sprechen. Vielen Dank an der Stelle an Stages, dass man mir ganz unkompliziert den Kontakt zu Benjamin Sharp hergestellt hat: Ben ist ehemaliger Nationaltrainer bei USA Cycling und seit zwei Jahren als Trainingsexperte für Stages in Boulder (Colorado) tätig. In seiner Zeit als US-Nationaltrainer führte Ben seine Athleten zu 13 Weltmeistertiteln und 8 zusätzlichen Podiumsplätzen. Ben kennt sich also mit wattgesteuertem Training aus.

Ben Sharp von Stages im Interview

Benjamin, ich muss gestehen: Ich beneide dich! Du lebst in Boulder, Colorado – ein wahrhaftes Radparadies. Wie zufrieden bist du dort? 

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Ja, ich liebe es in Boulder zu leben. Meine Frau und ich sind vor zwei Jahren von Colorado Springs hierher gezogen. Ich bin ursprünglich aus Indiana, kam aber schon Mitte der 90er regelmäßig nach Boulder. Seitdem zählt Boulder für mich zu den attraktivsten Orten zum Leben. Es dauerte etwas, aber jetzt bin ich endlich hier angekommen.

Wie würdest du die derzeitige Situation im amerikanischen Radsport (Profis und Jedermänner) beschreiben in der harten Zeit nach dem Fall Lance Armstrong?
Das ist eine schwierige Frage. Bevor ich vor zwei Jahren zu Stages kam, war ich Nationaltrainer bei USA Cycling und hatte das Vergnügen mit vielen jungen Talenten zu arbeiten. Ich erlebte hautnah mit, wie diese jungen Fahrer die Rangliste aufstiegen – auf dem korrekten Weg – das war sehr zufriedenstellend. Von daher sehe ich der Zukunft des Radsports im professionellen Bereich sehr optimistisch entgegen.

In Bezug auf das Hobbyradfahren glaube ich, dass der Trend in den USA mit der wirtschaftlichen Entwicklung geht. Für mich macht es den Anschein, dass Events wie Gran Fondos und Gravel Racing viele Menschen neugierig machen und die Teilnehmerzahl mehr und mehr steigt.

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(c) Photo: Benjamin Sharp

Seit 2014 arbeitest du für Stages. Dein Job ist es, Rennradfahrern den richtigen Umgang mit Powermetern beizubringen. Wie sehr hat sich deiner Meinung nach die Nutzung von Powermetern in den letzten 10 Jahren verändert?
In der Vergangenheit waren Powermeter ausschließlich für bestimmte Kreise erhältlich. Ich hatte in 2004 auch erst meinen ersten eigenen Powermeter. Dank der Innovationen, die einige Hersteller hervorbrachten, inkl. Stages, können sich nun einfach mehr Leute diese Powermeter leisten.

Früher benötigte man noch viel Geld für Tests auf einem Ergometer im Labor, um eine zuverlässige Einschätzung der Fitness zu erhalten.

Ich bin absolut begeistert, dass ich bei den unterschiedlichsten Events die Möglichkeit habe, die verschiedenen Aspekte des Trainings mit Powermetern zu diskutieren. Früher benötigte man noch viel Geld für Tests auf einem Ergometer im Labor, um eine zuverlässige Einschätzung der Fitness zu erhalten. Heute, und eben durch den Zugang zu den Powermetern, bietet jede Fahrt einem die Möglichkeit, beliebige Tests durchzuführen. Diese einfache Anwendbarkeit und das konstante Feedback auf dem Rad durch den Powermeter, hat das Bewusstsein vieler Radfahrer verändert.

Stages-Powermeter-Ben-Sharp

(c) Photo: Benjamin Sharp

Wer war der erste Athlet, den du mit einem Powermeter trainiert hast?
Ehrlich gesagt: Das war ich (lacht). In 2003 hörte ich mit dem Vollzeit-Rennradsport auf und 2004 konnte ich mir dann endlich einen Powermeter leisten. Bis dahin coachte ich schon – nebenbei jedoch –, um meine Rennen für ein paar Jahre zu finanzieren. Ein Powermeterhersteller bot ein Programm für zertifizierte USA Cycling Trainer an, die für sich und ihre Athleten Leistungsmesser kaufen wollten – und genau das tat ich. Seitdem habe ich dutzende von Athleten trainiert – dabei setze ich jedoch voraus, dass alle Athleten einen Powermeter haben.

Was sind in deinen Augen die konkreten Vorteile mit einem Powermeter zu trainieren?
Es gibt sehr, sehr viele Vorteile mit einem Powermeter zu trainieren. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass der Powermeter ein Hilfsmittel ist. Genau wie alle anderen Tools, ist der Powermeter auch nur dann förderlich, wenn man ihn korrekt nutzt. Einen Powermeter einfach am Rad zu montieren, das macht keinen zu einem besseren oder schnelleren Radfahrer. Um das Tool effektiv zu nutzen, muss man sich schon intensiv damit auseinandersetzen: Ein Powermeter stellt uns objektiv gemessene Daten (Leistung) zur Verfügung. Wir haben somit die Möglichkeit, die Fitness, und die Veränderungen der Fitness im Zeitverlauf, ganz objektiv zu beobachten.

Einen Powermeter einfach am Rad zu montieren, das macht keinen zu einem besseren oder schnelleren Radfahrer.

Die Wattleistung ist ja wie du sagst ein objektiver Parameter. Der Puls, der die Körperreaktion anzeigt, ist jedoch sehr subjektiv. Wie nutzt du das Zusammenspiel der beiden Parameter, um das Beste aus dem Training zu holen?
Ich glaube, dass Kraft, Puls, Schnelligkeit, Rhythmus, Höhe, usw. alles sehr wichtige Parameter sind, wenn man seine Leistung analysiert. Für mich sind all diese Metriken wie ein Puzzlestück und nur wenn man alle Teile zusammen bekommt, erhält mein ein genaues Bild seiner Leistung.

Wenn ein Athlet seine Fitness verbessert und alle anderen Faktoren gleich sind, erwarte ich einen niedrigeren Puls bei gleicher Leistung. Während des Trainings weise ich meine Athleten natürlich drauf hin, auf ihre Herzfrequenz in Relation zur Leistung zu schauen – insbesondere bei einer harten, langen Einheit, bei der die sogenannte Entkoppelung eintreten kann.

Der einzige Nachteil von Stages scheint die unausgewogene Analyse zu sein, da nur der linke Kurbelarm Daten erfasst. Wie kritisch ist diese Tatsache deiner Meinung nach?
Ich bin nicht der Meinung, dass die einseitigen Powermeter von Stages dem Radfahrer Nachteile verschaffen. Ich würde sie auch nicht als unausgewogen bezeichnen. Aufgrund der Einfachheit – sprich: Die Messungen findet lediglich an einem Kurbelarm statt, und durch die Verdopplung der Messung wird eine Gesamtleistung ermittelt, ist der Powermeter vor allem günstiger und weniger einschränkend auf dem Rad. Im Gegensatz zu zahlreichen Powermetern der Mitbewerber setzen wir bei Stages noch auf weitere Innovationen wie z.B. der Temperaturausgleich, um eine eine noch genauere und konsistentere Messung zu ermöglichen.

Der wesentliche Vorteil bei der Nutzung eines Powermeters ist die Tatsache, dass ich in der Lage bin, meine Fitness sowie die Entwicklung dieser über einen Zeitraum zu beobachten

Um auf deine Frage zurückzukommen: Wir rechtfertigen uns nicht für die Annahme, die wir bei der Messung an einem Kurbelarm machen und diese Messung verdoppeln, um die Gesamtleistung zu ermitteln. Der wesentliche Vorteil bei der Nutzung eines Powermeters ist die Tatsache, dass ich in der Lage bin, meine Fitness sowie die Entwicklung dieser über einen Zeitraum zu beobachten – was ja am Ende das Ziel ist bei der Nutzung von einem Powermeter.
Und um nochmal auf die einseitige Messung zu kommen: Es gibt mittlerweile so viele verschiedene Möglichkeiten Leistung zu messen: in den Pedalen, im Kurbelarm, im Kurbelstern, in den Innenlagern, im Kettenblatt oder im Hinterrad – und jede dieser Messarten ermittelt eine leicht abweichende Leistung. Dennoch sind sie genau und viel wichtiger noch ist, dass man diese Messungen wiederholen kann und somit die Zahlen vergleichbar macht. Das trifft natürlich auch für die Powermeter von Stages zu – man sieht die Veränderung der Fitness über einen Zeitraum.

Um ehrlich zu sein, war ich überrascht, dass das Team Sky, welches Ihr ja unterstützt, darüber nicht besorgt war.
Als wir in 2013 auf den Markt kamen, gab es sehr viele Bedenken über die einseitige Messung. Mittlerweile wurden diese Bedenken aber komplett beseitigt. Unsere Lösung hat sich erfreulicherweise sehr schnell etabliert – vor allem auch wegen ihrer Rentabilität. Das wird ja auch dadurch bestätigt, dass diverse Unternehmen mit der Produktion der einseitigen Lösung nachgezogen haben.

Um auf das Team Sky zu kommen: Das Team Sky hat eine Risikoprüfung durchgeführt bevor sie Stages wegen der Partnerschaft angesprochen haben. Sie haben unsere Produkte sowie die der Mitbewerber, zu denen Sie Zugriff hatten, getestet, und waren vom Ergebnis der Stages Powermeter begeistert. Gen 2, die neueste Version unseres Produkts wurde sehr stark vom Feedback und den Erfahrungswerten des Team Sky beeinflusst. Sie sind ein enorm wichtiger Partner für uns und testen konstant neue Produkte. Ein besseres Feedback können wir ja nicht bekommen.

Die meisten SpeedVille-Leser werden Ihren Saisonhöhepunkt in den nächsten 6-12 Wochen haben. Könntest du uns ein paar Trainingstipps verraten, um noch das Maximum rauszuholen?
Mein Tipp ist vor allem, ein konstantes Training beizubehalten – insbesondere in den Wochen kurz vor dem wichtigen Event. So hart wie man trainiert, sollte man auch regenerieren. Ganz wichtig: Versucht zu vermeiden, jetzt noch etwas Neues auszuprobieren, nur weil jemand anders damit Erfolg hatte. Damit meine ich vor allem keine Experimente bei der Ausrüstung, aber auch bei den Trainingseinheiten und -inhalten.

Das allerwichtigste ist jedoch, dass es Spaß macht – dass es Spaß macht, sich weiterzuentwickeln. Wie du sagst: Wir fixieren uns ja gerne mal auf ein bestimmtes Resultat oder Ziel bei unserem Saisonhöhepunkt. Manchmal beeinflussen jedoch äußere Faktoren dieses Ergebnis, welche wir einfach nicht kontrollieren können – egal wie sehr wir es versuchen.

Von daher: Wichtiger als über das „was hätte sein können“ zu klagen, ist es, dass wir die Reise, die uns zu unserem Ziel gebracht hat, schlichtweg genießen.

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1 comment

TRIATHLON BIKES SWIM. CANYON. RUN - Society BlogSociety Blog 12. September 2018 - 20:30

[…] Natürlich kommt das Bike ohne Powermeter, meinen linken Stages Powermeter Kurbelarm hatte ich innerhalb weniger Minuten montiert und per Koppelung mit dem Garmin […]

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